Bòŋàbee (gesprochen:  bongaˈbe, Bedeutung: Zusammengehörigkeit, Einheit) ist ein Wort aus dem Limbum, einer Graslandsprache des nordwestlichen Kamerun. Aus dieser Region importieren wir unseren Bio-Rohkaffee (Organisch) direkt vom Kaffeebauern. Mit unserem Cameroon Coffee Project finanzieren wir Bildung für Kinder und Jugendliche in der Region Nkambe/Kamerun.

Die Geschäftsidee ist qualitativ hochwertigen Rohkaffee (Sorte: Arabica; Varietät: Java) aus Kamerun nach Deutschland zu importieren und zu verkaufen. Der hierfür verwendete Rohkaffee stammt direkt aus meiner Heimatregion Nkambe. Da meine Eltern dort selbst eine Farm besitzen, auf der seit langem Kaffee angebaut, gelagert und verkauft wird, kann ich hier auf ein großes und tragfähiges Netzwerk zurückgreifen, das mich in Kamerun tatkräftig unterstützt.

Die Idee umfasst nicht nur, den Kaffeeröstereien in Deutschland besten Rohkaffee anzubieten, sondern auch die Situation im strukturschwachen Nkambe nachhaltig zu verbessern. Der Kaffee wird also direkt vom Bauern gekauft und ohne Zwischenhändler an deutsche Röstereien geliefert. Unser Geschäft hier basiert nicht auf dem Weltmarktpreis, sondern darauf, was der Kaffee wert ist. Dies ist mehr als das Doppelte dessen, was die Bauern von den Zwischenhändlern erhalten. Dies wird die Bauern in die Lage versetzen ihren Lebensstandard erheblich zu verbessern. Gleichzeitig wollen wir dazu ermutigen, dass wieder mehr Kaffeebäume gepflanzt werden und man sich auf die ursprüngliche Vegetation der Region besinnt.

Die Geschäftsidee soll eine Win-Win-Win-Situation für alle drei involvierten Parteien darstellen: die Kaffeebauern in Nkambe, ich als Geschäftsinhaber, und die Kaffeeröstereien in Deutschland. Die Kaffeebauern werden gerecht für ihre Ernte entlohnt. Dadurch werden es die Bauern leichter haben, Schulgebühren für ihre Kinder und Krankenhausrechnungen zu bezahlen, wie ich im Gespräch mit den Bauern im Rahmen einer Realisierbarkeitsanalyse herausfand.

Bei der Realisierung der Idee zu einem tragfähigem Businessmodell bis zum Geschäftsstart wurde ich von Anselm Renn, meiner Familie in Kamerun, Familie Teubner und Freunden unterstützt.

Euer Wilson Tanto

PS. Auf dem Foto seht Ihr Njingti Binta mit ihrer Tochter beim Kaffeepflücken.