Kaffeebauer

 

Wir kaufen unsere Kaffeebohnen zum aktuellen Weltmarktpreis ein. Dieser beträgt ungefähr das Doppelte dessen, was die Kaffeebauern von Zwischenhändlern bezahlt bekommen.

Außerdem wird nach Verkauf des Rohkaffees in Deutschland ein Teil des Erlöses (1 Euro pro Kilo) für einen Fonds gesammelt, welcher auf die Finanzierung von Entwicklungsprojekten der Region Nkambe, wie z.B. Kauf und Verteilung von Büchern an Kinder, Krankenhausrechnung bezahlen, Stärkung der Lehrkräfte in lokalen Schulen etc., gerichtet ist.

Mit der Hilfe meines Vaters, einem angesehenen Kaffeebauern, wird eine Kooperative gegründet, welche ausschließlich von den Kaffeebauern betrieben wird und die den Fonds verwalten wird.

 

… und nachhaltig

Unser Projekt beschränkt sich nicht nur auf den direkten Kauf des Rohkaffees von den Bauern zu einem gerechten Preis sondern es soll ebenfalls als Katalysator dienen, um die dortige, bereits geschädigte Umwelt zu schützen und zu verbessern.

Den Nutzen, den unser Projekt für die Umwelt hat, wird man in einigen Jahren zu sehen bekommen. Die Natur des Hochlands von Nkambe ist stark beschädigt worden: Waldstreifen werden abgeholzt um Feuerholz daraus zu machen, Grasland wird niedergebrannt um Ackerland zu schaffen und es für extensive und unkontrollierte Rinderzucht zu nutzen.

Mit unserem Projekt sollen die Bauern ermutigt werden mehr Kaffeebäume anzupflanzen, welche die Ausdünstung reduzieren und die Versickerung begünstigen sollen.

Foto: Kaffeebauer Remy Ndi